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Marburg-Biedenkopf im Austausch mit Montabaur

Am 23. und 24. April 2026 besuchte eine Delegation der Verbandsgemeinde Montabaur den Landkreis Marburg-Biedenkopf. Im Mittelpunkt standen konkrete Beispiele für Standortmarketing vor Ort – von industrieller Innovation in Breidenbach über das neue Kreishaus bis hin zur Jugendherberge Marburg und der Marburger Altstadt.

Innovation und moderne Verwaltungsinfrastruktur

Zum Auftakt stand ein Besuch bei der Weber Food Technology SE & Co. KG in Breidenbach auf dem Programm. Bei der Vorstellung des Digitalen Zwillings und einem Betriebsrundgang erhielten die Gäste Einblicke in digitale Anwendungen, moderne Produktionsprozesse und die Entwicklung eines international tätigen Unternehmens mit Sitz im Landkreis. Weber Food Technology ist Hessen Champion und hat in den vergangenen vier Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung genommen.

Anschließend führte das Programm zum Neubau des Kreishauses Marburg-Biedenkopf. Landrat Jens Womelsdorf begrüßte die Delegation in der neuen, öffentlich zugänglichen Cafeteria „Auszeit“ des Kreishauses. Der erste Besuchstag endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Bückingsgarten, hoch über den Dächern der Marburger Altstadt.

Integrative Jugendherberge als Vorbild

Am zweiten Tag besuchte die Delegation die Jugendherberge Marburg. Da in Montabaur ebenfalls die Entwicklung einer Jugendherberge geplant ist, stand der Besuch als Best-Practice-Beispiel im Mittelpunkt. Bei einer Führung und einem gemeinsamen Mittagessen erhielten die Gäste Einblicke in Konzeption, Betrieb und Umsetzung. Als erste integrative Jugendherberge Hessens zeigt das Haus eindrucksvoll, wie Inklusion und moderne Beherbergungskonzepte Hand in Hand gehen.

Den Abschluss bildete eine Stadtführung durch die historische Marburger Oberstadt, die am Marktplatz endete. Dort verabschiedete Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies die Gäste persönlich.

Fazit: Standortstärken bündeln, Qualität sichtbar machen

Der Besuch unterstrich, wie Standortmarketing durch konkrete Beispiele vor Ort erlebbar wird. Das Zusammenspiel von Unternehmen, Landkreis, Stadt und Wirtschaftsförderung zeigte die Stärken und Potentiale von Marburg-Biedenkopf als Wirtschafts-, Tourismus- und Lebensstandort. Für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Marburg-Biedenkopf mbH (WFG) bot das Programm die Gelegenheit, diese Standortqualitäten zu präsentieren und den interregionalen Austausch mit der Verbandsgemeinde Montabaur zu vertiefen.

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